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   Hallo Country Freunde

 

Das sagt die Presse zu Just Country Lite.

 

Country Festival Pullman City Eging 2014

 

Just Country Lite habe ich seit einiger Zeit nicht mehr gesehen und gehört und jetzt bin ich bei deren Auftritt total überrascht. War die Formation schon in der Vergangenheit richtig gut, so hat sich die Band mittlerweile in die oberste musikalische Liga der deutschen Countrymusik gespielt. Durch den Neuzugang Helmut Limbeck, ehemals Cripple Creek Band, orientiert sich das Trio etwas mehr hin zum Bluegrass. Und was haben Willie Knothe, Dirk Kampa und Helmut Limbeck für einen Spaß! Der Spaß überträgt sich auf die Zuschauer: So muss Countrymusik sein und so muss Countrymusik klingen. Wenn Willie Knothe einen Willie Nelson- oder Merle Haggard-Titel singt oder Dirk Kampa einen Johnny Cash-Titel interpretiert ist das einfach nur schön. Dazu kommen dann noch Helmut Limbecks Versionen von Bluegrass-Standards. Ihre Versionen von „Amarillo By Morning“ oder „Will The Circle Be Unbroken“ verleihen Gänsehaut. Man könnte dem Trio stundenlang zuhören. Und so stößt dann auch Willie Knothes Aussage weit nach Mitternacht: „Wir können nicht aufhören, da sind so viele Leute noch da“, im Publikum auf breite Zustimmung.

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Der Sonntag beginnt zum klassischen Frühschoppen mit richtig guter Musik in der Mainstreet. Hier steht am Sonntagmorgen der aus Houston / Texas stammende Johnny Falstaff mit seiner Band auf der Bühne. Mit einer Mischung aus Honky Tonk, Bakersfield Sound, Hillbilly und Rockabilly rockt der US-Amerikaner mit viel Temperament und Spielfreude die Bühne und die Mainstreet. Seine Begeisterung für diese Musik ist ansteckend. Mit Kim Carson, die später in der Mainstreet noch einen Auftritt haben wird, singt er ein Duett.

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SONY DSCNach der täglich stattfindenden American History-Show hat man genug Zeit, sich wieder in Richtung Hudson Bay zu begeben. Hier bietet Jeffrey Backus am Nachmittag nur mit Gitarre und Stimme Akustik-Country vom Feinsten. Die Vielseitigkeit an Songs von Alabama, den Eagles oder Johnny Cashs „Folsom Prison Blues“ bis hin zu eigenen Songs bilden einen wunderbaren musikalischen Rahmen für diesen herrlichen Sonntagnachmittag.

Bei dem umfangreichen Programm ist es natürlich klar, dass man nicht alle Auftritte verfolgen konnte. Das CountryMusicFestival ist ein Musikfestival, das sich mittlerweile, auch wenn in diesem Jahr Truck Stop fehlten, doch zu einem wichtigen Ereignis der deutschen Countryszene entwickelt hat. Einfach auch, weil die Atmosphäre des Parks so großartig ist. Und dann auch noch bei diesem Traumwetter…

Andreas Hilgart

 
 
 

 

 

 

6.10.12  30 Jahre Country Freunde Kötz

 

http://www.country.de/2012/10/10/happy-birthday-30-jahre-country-western-friends-koetz/

 

Nach dem Motto “back to the roots” traf man die Bandauswahl nach den Kriterien ihres Repertoires und der persönlichen Verbundenheit. Für die fränkische Country-Legende Willie Knothe ist es sein 13. (!) Auftritt bei den CWF über all die Jahre. Wenngleich die Ur-Formation seiner Band Just Country längst nicht mehr existiert, hat seine Entscheidung, sich in Lite-Version zusammen mit Sonja Kartscher und Dirk Kampa (beide Texas Rooster und Texadillos) zu präsentieren, eine überaus positive Wirkung gezeigt. Deren stimmliche und instrumentale Unterstützung verstärkt die konkrete Aussage der Band, deren simple Motivation das Ziel ist, Country Music in zugrunde liegenden unverschnörkelter Variante zu präsentieren. “Wir spielen Willie, Waylon und Merle, weil wir nichts anderes können”, scherzt Willie Knothe. Tatsächlich liegt auch hier der Schwerpunkt – der CWF-Präsident wünscht sich als Zugabe ausdrücklich “Blue Eyes Crying In The Rain” und der aktuelle Nelson-Hit “Roll Me Up And Smoke Me When I Die” ist Teil des Programms -, jedoch verknüpft man ebenso Chris LeDoux, Billiy Currington oder Moe Bandy. Richtungsgebend ist die Echtheit. JCL haben scheinbar das Gespür, aus allen Melodien die jeweils schönsten herauszusuchen.

Nach all der Zeit im Geschäft braucht Willie Knothe keine konstruierte Show, er hat die simple Zusammenwirkung verstanden, die zwischen der Musik und den Gefühlen des Publikums besteht und beeinflusst diese durch nichts anderes als seine innere Haltung und Gelassenheit. Er bemerkt alle Veränderungen, versteht die Hinweise der Zuhörer und reagiert. Bei JCL gibt es kaum Experimente, die Verständigung beruht auf den Songs, die wenig kompliziert und einfach wohltuend sind. Vielleicht ist Willie Knothe damit einer der letzten “Cowboys” der Szene und Ed Bruce’s “Last Cowboy Song” ist nicht nur zufällig eines der magischen Lieder, das man genau von ihm immer wieder hören möchte.



 

 

 

Just Country Lite in Vohenstrauß: Die Band, die alles das spielt, was die anderen nicht spielen oder sich nicht trauen zu spielen

 

28. April 2012

 
 

 

Just Country Lite, das sind, Dirk Kampa (E-Gitarre, Gesang) und das fränkische Country-Urgestein Willie Knothe (Gitarre, Gesang). Willie Knothe ist nach der Auflösung der sehr erfolgreichen Just Country Band auf der Suche gewesen, bis er auf Dirk und Sonja traf. Und seit etwa drei Jahren sind sie nun zusammen mit dem Trio Just Country Lite unterwegs. Handgemachte, echte Country-Musik und einem scheinbar unerschöpflichen Repertoire aus Countrysongs vor allem aus den 90er, 80er, 70er Jahren - oder noch älter. Country-Musik aus der Zeit, als Country noch Country war, nicht so stark verwaschen mit Pop oder Rock. Die Zeit, in der noch jeder zum Beispiel etwas mit dem Namen Waylon Jennings anfangen konnte. Country-Musik zum Zuhören.

 

 

 

Gleich der erste Song aus den 70ern, Jimmy Buffetts „Margaritaville“, zeigt, wo es langgeht. Schöne Stimmen, wunderschöner Harmoniegesang: Gänsehaut für den Countryfan. Merle Haggards „Big City“. Country-Musik ist Urlaub von der Seele. Willie fordert die Gäste, die sich im Lichthof der Sportgaststätte aufhalten, auf, doch in den kleinen Gastraum hereinzukommen. Leider haben an diesem Abend aber nicht so viele den Weg zum Konzert gefunden. Wahrscheinlich wollten sie bei dem schönen Wetter lieber zuhause die Grillsaison eröffnen, als gute Musik zu hören. Schade eigentlich. Dafür bleibt das Konzert bis zum Schluss recht privat. George Strait und ein erster Waylon Jennings: „Good Hearted Woman“. Ja, und dann: Charlie Pride: „Kiss An Angel Good Mornin´“! Es ist ein Abend der Country-Classics. Es sind halt über 30 Jahre Country-Musik-Erfahrung und Erfahrung aus über 25 Jahren Bandgeschichte, die mit Willie Knothe hier auf der Bühne stehen. Und Willie hat Spaß bzw. wieder sehr viel Spaß, seit er mit Dirk und Sonja diese Klassiker in einem eher akustischen Rahmen präsentiert. Auch bei Dirk, der aus seinem Telecaster vor allem bei den Soli wieder schöne Gitarrenläufe entlockt, und Sonja am Bass, die Willie im perfekten Harmoniegesang unterstützt und später auch selbst einige Songs gesanglich übernimmt, ist dieser Spaß zu spüren. Diese Freude überträgt sich dann auch auf die Zuhörer. „Bandy The Rodeo Clown“; Sonja und Dirk haben irgendwann einmal in einem früheren Konzert gesagt, dass es sich bei diesem Song um den wohl schönsten Rodeo-Song handeln würde. Dwight Yoakams „Guitars, Cadillacs“, das rockt! Willie Knothe kündigt einen Song an, bei dem er glaubt, er hätte ihn vor 30 Jahren zum letzten Mal gesungen: „Old Habits“ von Hank Williams Junior. Aus dem Repertoire von Sonja und Dirk gibt es Junior Browns „My Guy Thinks You´re Dead“ mit Sonja im Leadgesang. Den nächsten Song übernimmt dann wieder Willie: „Don´t Rock The Jukebox“ – Alan Jacksons Hit zu Beginn der 1990er Jahre. Das erste Set beschließt das Trio mit einem Johnny Cash („I Got Stripes“).

 

 

 

Nach einer kleinen Pause zeigt Dirk beim Intro eines Marty Stuart-Songs sein Können am Telecaster. Die Songabsprachen erscheinen spontan, wenn kurz die Frage gestellt wird: „Was machen wir als Nächstes?“ Billy Currington: „People Are Crazy“. Aus den 2000er Jahren geht es dann in die 1990er Jahre mit George Straits „I Just Want To Dance With You“ und dann auf der Zeitreise zurück in die 70er Jahre: Kris Kristoffersons „Me & Bobby McGee“. Willie, Sonja und Dirk spielen alles auswendig. Lediglich eine Setliste liegt als Ideengeber auf dem Boden. Waylon Jennings „Bob Wills Is Still The King“: es sind auch die Songs dabei, die - zumindest heute - fast schon vergessen erscheinen. „Ashes Of Love“ von der Desert Rose Band. Ein Willie Nelson-Song muss sein, denn Willie Knothe kann so schön Willie Nelson imitieren. „Blue Eyes (Crying In The Rain)“ ist Country-Musik zum Träumen. Das Konzert ist aber nicht nur eine Zeitreise, sondern auch eine Reise durch die US-Bundesstaaten. Von Texas geht es nach Kalifornien mit einem Song von Dwight Yoakam. Bei „Honky Tonk Man“ darf Dirk im Leadgesang ran. Und das ist jetzt Country-Musik, die swingt. Es folgt der „Travelin´ Soldier“ der Dixie Chicks. Country-Songs können durchaus politisch kritisch sein. Dale Watson darf bei Dirk und Sonja natürlich nicht fehlen. „Turn The Page“, oder wie Willie Knothe den Song ankündigt: „Bob Seger für die Alten, für die Jüngeren ist es Metallica.“ Kurze Absprache und Merle Haggards „Workin´ Man Blues“ beschließt das Set. Die drei Musiker leben und lieben die Countrymusik. In der Pause gibt es für mich von Willie Knothe noch eine kostenlose Stilberatung. In seiner direkt ehrlichen Art meint er zu meinem in einem Souvenirladen in den Staaten gekauften Stetson: „Mensch, kauf dir mal einen g´scheiten Hut.“ Dann betrachtet er mich von oben bis unten und sagt: „Und das nächste Mal unterhalten wir uns über die Boots.“ Willie Knothe lebt den Country. Willie Knothe ist Country. Daher ist er auch echt und überzeugend, in dem, was er sagt und in seiner offenen Art durchaus auch kritisiert.

 
 

 

Das zweite Set beginnt in Florida mit den Bellamy Brothers („You Ain´t Just Whistlin´ Dixie“). Das ist erneut Harmoniegesang in Perfektion. „Wir spielen die Lieder, die die anderen nicht spielen“, so Willie Knothe. Dirk ergänzt: „Oder die Lieder, die sich die anderen nicht zu spielen trauen.“ Man merkt, Willie ist schon sehr lange in Sachen Country unterwegs, seit 1976 genau, wie er mir erzählt. Passend zu seinem Aussehen singt er Charlie Daniels „Long Haired Country Boy“. „Navajo Rug“ von Ian Tyson, einem kanadischen Sänger, der sich mit sehr schönen Cowboyliedern einen Namen gemacht hat. Willie Knothe ist eine lebende Jukebox, in der sich vor allem die etwas älteren Country-Songs befinden. Wie zum Beispiel die Johnny Cash-Standards, die Just Country Lite in ein Medley packen, um die ganze Sache „etwas abzukürzen“, so Willie Knothe. Und noch ein Waylon Jennings-Standard: „Luckenbach Texas“. Brad Paisleys „Behind The Clouds“ aus dem Film „Cars“, ein eher neuerer Titel. Wunderschön zum Träumen ist Bruce Springsteens „Tougher Than The Rest“ aus dessen 1987 erschienenem Album „Tunnel Of Love“. Da freut sich der Springsteen-Fan in mir. „Fox On The Run“, ursprünglicher Brit-Beat aus den 60ern, wird in der Bluegrass Version von Tom T Hall vorgetragen. Die musikalische Reise geht dann wieder quer durch die Vereinigten Staaten, von Houston Texas (Mo Bandy) nach Kalifornien zu Merle Haggard. Von Glen Campbells „Gentle On My Mind“ mit Dirk im Leadgesang zu Garth Brooks „Much To Young“. Damit sich Sonja bei der Heimfahrt nicht beschwert, sie hätte an dem Abend nicht viel singen dürfen, darf sie bei den nächsten zwei Songs vor der Pause den Leadgesang übernehmen.

 

 

 

Im letzten Teil des Konzerts – und es ist mal wieder schon sehr spät geworden – wird es zu Beginn so richtig alt: Patsy Montanas „I Want To Be A Cowboy´s Sweetheart“ aus den 30er Jahren. Der erste Song, der für eine Sängerin zum Millionenseller wurde. Roy Orbisons „Blue Bayou“, bei dem Sonja noch einmal den Leadgesang übernimmt. Im Gitarrensolo bringt Dirk seinen Telecaster so richtig schön zum Wimmern. Schööööön! „Mercury Blues“, ein Song, der in den 90ern vor allem durch Alan Jackson bekannt wurde. Es ist echte Countrymusik, die die Drei hier spielen: Das Spielen ohne Text und ohne Noten - musikalisches Können, das sich stimmlich und instrumental zeigt.

 
 

 

„Die Frauenquote ist jetzt erfüllt“, beschließt Willie Knothe und übernimmt bei dem Randy Travis-Song „On The Other Hand“ wieder das stimmliche Ruder. Wenn Willie singt, wird klar: Country ist Gefühl, Country ist ein Lebensgefühl. Zu einem perfekten Countrykonzert gehören natürlich auch Buck Owens („Made In Japan“) und fünf Minuten vor Mitternacht erneut ein Johnny Cash-Titel. Wer Dirk und Sonja kennt, weiß, dass zum Abschluss eines ihrer Konzerte George Straits „The Cowboy Rides Away“ folgen muss. Doch ohne Zugabe geht es natürlich nicht und so gibt es mit „Streets Of Bakersfield“ noch einmal einen Dwight Yoakam-Klassiker.

 
 

 

Wer an diesem Samstag nicht in Vohenstrauß war, hat leider ein wunderbares Konzert mit schöner und echter Musik verpasst. Just Country eben, straight Country. Countryfans sollten sich daher unbedingt die nächsten Termine des Trios:

 

 

Andreas Hilgart (country.andy@gmx.net)

 

 

 

 

 

 Gute Musik, gutes Essen,nette Leute

 Schaut mal rein. ok

 

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